Südfrüchte - Zitrusfrüchte: Grapefruit, Mandarinen, Orangen

Südfrüchte ist ein Sammelbegriff für exotische essbare Früchte, die nicht in nördlichen Klimazonen gedeihen. Zu ihnen gehören Ananas, Avocados, Bananen, Feigen, Granatäpfel, Mangos, Papayas, Zitrusfrüchte + weitere Exoten.

Zitrusfrüchte wie Grapefruit, Mandarinen und Orangen schützen das Immunsystem, verringern das Risiko an Krebs zu erkranken und sind reine Vitamin-C-Bomben

Zitrusfrüchte wie Grapefruit, Mandarinen, Orangen sind immer ideal um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

In ihnen ist der Ballaststoff Pektin enthalten, der in der Lage ist den Blutzucker- und Cholesterinspiegel zu senken. Zudem hält Pektin wie andere Ballaststoffe länger satt und wenn man länger satt ist, isst man automatisch auch weniger.

Zitrusfrüchte besitzen viele Ballaststoffe, aber nur wenige Kalorien beispielsweise 1 mittelgroße Orange enthält 60 kcal, ½ Grapefruit nur 45 kcal und eine mittelgroße Mandarine 55 kcal.

Eine Grapefruit-Diät hilft beim Abnehmen und senkt die Insulinproduktion nach einer Mahlzeit, weil weniger Insulin benötigt wird. Wichtig dabei ist, das eine halbe Grapefruit (Ideale Portion ist 1 mittelgroße Orange oder eine ½ Grapefruit, denn sie entspricht einer Portion) oder Grapefruitsaft vor dem Essen gegessen bzw. getrunken werden muss. Das dämpft den Appetit, damit werden weniger Kalorien des Hauptgerichts aufgenommen.

Zitrusfrüchte haben eine antioxidative Wirkung durch das Vitamin C, weshalb sie manchmal als wahre Vitamin-C-Bomben bezeichnet werden. Vitamin C hilft Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Spätfolgen von Diabetes wie Retina- und Nervenschädigungen zu vermeiden.

Drei Orangen oder zwei Grapefruit decken des Tagesbedarf an Vitamin C. Wegen des leichten Schälens von Mandarinen sind besonders sie für unterwegs geeignet. Zitrusfrüchte stärken vor allem in der kalten Jahreszeit das Immunsystem.

Fruchtsaftgetränke aus Zitrusfrüchten sind wegen des Zuckergehaltes nur bedingt zu empfehlen. Direkte Orangen- und Grapefruitsäfte sind gesünder, der ballaststoffarme Fruchtsaft weist aber weitaus mehr Kalorien auf als die frische Frucht. Eine Orange hat 5 GL, die GL von 125 ml Orangensaft ist mit 12 weitaus höher. Zudem trinkt man meist mehr als das genannte Quantum.

Rohe Säfte besitzen die gleichen Ballast- und Nährstoffe wie eine frische Frucht und sind als Saft die gesündeste Variante. Wenn im Discounter dem Grapefruitsaft Zucker beigemischt wurde, ist es kein reiner Fruchtsaft.

Wenn Sie regelmäßig Zitrusfrüchte essen, können Sie Ihren Cholesterinspiegel senken. Sie können auch vor Krebs schützen, vor allem vor Krebs des Verdauungstrakts wie vor Darmkrebs. Essen Sie vor allem rosa oder rote Grapefruits verringert das enthaltene Lycopin das Risiko an Brust- oder Prostatakrebs zu erkranken.

Die in Zitrusfrüchten enthaltenen Flavonoide und Antioxidantien schützen vor Herzkrankheiten.

Zum Schälen einer Grapefruit eignet sich besonders gut ein Grapefruit- oder Zitrusfruchtmesser.