Insulinresistenz ist eine Funktionsstörung des Kohlenhydrat-Stoffwechsels - Sie entsteht bei unausgewogener, einseitiger Ernährung, Bewegungsmangel und zu wenig Schlaf.

Insulinresistenz ist eine Funktionsstörung des Kohlenhydrat-Stoffwechsels. Sie entsteht bei schlechter Insulinsensitivität und gleich hoher Insulinbelastung und kommt zustande durch eine unausgewogene, einseitige Ernährung, zu wenigen Aktivitäten wie beispielsweise Bewegungsmangel und zu wenig Schlaf.

Folgen können sein Diabetes, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck.


Bewegungsmangel

Bei zu weniger Bewegung verringern die Muskeln die Fähigkeit Zucker aus dem Blut aufzunehmen und es im Energiespeicher Glykogen einzulagern. Damit verschlechtern sich der Stoffwechsel und die Insulinsensitivität der Muskeln.


Stress

Stresshormone sind Botenstoffe, die die Insulinsensitivität der Zellen negativ beeinflussen und somit die Insulinempfindlichkeit wesentlich herabsetzen. Zucker ist unser wichtigste Energiequelle, der in Sekundenschnelle Muskeln und Nerven versorgen kann und uns zum schnellen Handeln befähigen kann.

Nerven sind Zellen, die kein Insulin benötigen, ebenso die Muskeln, wenn sie unter starken Stress stehen. Ausgeschüttete Stresshormone machen alle Zellen im Körper insulinresistent, was bedeutet, dass der Zucker direkt zu den Nerven- und Muskelzellen gelangt, was zwar positiv ist, aber unter Dauerstress zu einer Insulinresistenz führen kann. Nährstoffmangel, zu wenig Schlaf und Rauchen sind weitere Aspekte, die den Körper stressen.


Übergewicht

Eine wichtige Rolle bei der Entstehung einer Insulinresistenz besitzt auch das Fettgewebe. 80 Prozent der Betroffenen haben Übergewicht. Adipokine sind die Verursacher, die eine Gruppe endokrin aktiver Proteine wie Cytokine oder Peptidhormone sind. Sie werden direkt im Fettgewebe produziert.


Sehr wichtiger Aspekt ist die Ernährung

Was wir essen, hat den größten Einfluss auf die Insulinsensitivität. Eine ständige Überernährung kann zu einer Insulinresistenz führen. Daher wird von den Zellen die Anzahl von Insulin-Rezeptoren herunter reguliert, um die Energiezufuhr zu stoppen.

Ein Überangebot an Kohlenhydraten wie Brot, Kartoffeln, Nudeln, Süßigkeiten etc. kann schnell zu einem Problem führen, denn Kohlenhydrate können nur begrenzt gespeichert werden. Deshalb wird durch ein Prozess Kohlenhydrate in Fette umgewandelt, die viel länger gespeichert werden können.

Erst werden die Fette in den Zellen gelagert, aber bei einer langjährigen Überernährung müssen sich die Zellen vor ihren Fettreserven schützen und reduzieren die Insulinrezeptoren. Weniger Insulinrezeptoren führen zu einer niedrigeren Insulinsensitivität und diese wiederum zu einer Insulinresistenz.

Häufigste Ursache für eine Insulinresistenz sind die Verfettung von Leber und Muskelzellen. Durch zusätzliche Körperfettspeicher sinkt die Insulinsensitivität immer weiter.