Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Folge falscher Ernährung. Essen Sie statt Fast Food & Fertigprodukte lieber Fisch, Obst & Gemüse, Vollkorn, Olivenöl + Mandeln.

Zahlreiche Symptome für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung merkt man nicht, weil man keine Schmerzen hat. Dabei entwickelt sich eine Herzkrankheit über Jahre. Deshalb sollten Sie bereits heute anfangen, Ihre Lebensgewohnheiten zu ändern.

Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielt vor allem die Ernährung eine wesentliche Rolle und deshalb sollten Sie Ihre Essgewohnheiten zuallererst ändern. Wenn Sie bereits einen Herzinfarkt hatten, kann durch die richtige Ernährung die Gefahr, einen weiteren zu erleiden, gemindert werden.

Wenn sie statt rotes Fleisch und verarbeitete Lebensmittel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und gesunde Fette aus Fisch, Olivenöl und Nüssen essen, sinkt das Risiko erneut einen Herzinfarkt zu bekommen um mehr als 60 bis 75 Prozent.


Obst und Gemüse

Wenn Sie zu jeder Mahlzeit Obst- und Gemüse verzehren, sinkt das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um 27 Prozent. Laut der DASH-Diät sollten täglich 8 Portionen Obst und Gemüse gegessen werden, um das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln, um 30 Prozent zu senken.

Wer schafft das? Wichtig ist, Obst und Gemüse zu verzehren, denn sie sind die beste Basis für Ballaststoffe, die das Cholesterin senken und Entzündungen in unseren Körper verringern, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen können.

Die meisten Antioxidantien haben Obst und Gemüse mit kräftigen Farben. Antioxidantien wirken Schädigungen durch freie Radikale entgegen und verhindern so, die Oxidation von schlechten LDL-Cholsterin, das in den Gefäßen Ablagerungen verursacht.

Essen Sie 3 bis 5 Portionen Obst und Gemüse täglich. Es könnte Obst sein, Obst- oder Gemüsesaft, Blattgemüse oder Salat, aber auch klein geschnittenes Obst oder gegartes Gemüse.


Omega-3-Fettsäuren in fettem Fisch

Essen Sie fetten Fisch wie Lachs und die Seefische Forelle, Makrele und Sardinen. Denn sie enthalten die gesunden Omega-3-Fettsäuren und da wiederum die Fettsäuren EPA (= Eicosapentaensäure) und DHA (= Docosahexaensäure). Man könnte sagen, das diese Fettsäuren Herzmedikamente der Natur darstellen, die bereits bei einer halben Portion Fisch pro Woche das Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben um 17 Prozent und bei einem nichttödlichen Herzinfarkt um 27 Prozent senken. Wenn Sie mehr Fisch in der Woche essen, sinkt das Risiko bei jeder weiteren Portion um 4 Prozent.

Jede Portion fetten Fisches hat zahlreiche Vorteile für unser Herz und die Blutgefäße. Denn die Fette der Fische stabilisieren den Herzrhythmus, senken den Cholesterin- und Triglyzeridspiegel und verbessern Entzündungen der Arterien und helfen somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern.

➔ Empfehlung: Essen Sie wöchentlich zwei Portionen fetten Fisch a 150 Gramm (besser noch mehr) wie die oben genannten Arten Lachs, Forelle, Makrele und Sardine.


Verwenden Sie statt gesättigte Fette wie Butter Natives Olivenöl Extra

Zur Vorbeugung und bei bestehenden Herzkrankheiten sind fettarme Diäten besonders zu empfehlen. Denn sie schützen das Herz.

In der Mittelmeerküche bilden Oliven und Olivenöl die Grundlage für eine gesunde Ernährung. Sie haben statt gesättigte einfach ungesättigte Fettsäuren, die auch die Basis für die Herzgesundheit sind. In Oliven und Olivenöl befinden sich auch die Antioxidantien Polyphenole, die Entzündungen der Blutgefäße verbessern und die Cholesterin- und Triglyzeridwerte senken.

Verwenden Sie aber nur das naturreine Native Olivenöl, denn das ist weitgehend unbehandelt und besitzt noch die zahlreichen Polyphenole.

ANSTELLE anderer Fette verwenden Sie täglich lieber zwei bis drei Teelöffel Olivenöl.


Statt fettreicher Nahrung verwenden Sie lieber Walnüsse, Erdnüsse und Mandeln

Nüsse senken gegenüber anderer fettreicher Nahrungsmittel das Risiko an einem Herzleiden zu erkranken um 39 Prozent. Sie besitzen zwar viel Fett, aber es sind einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken und für ein gesundes Herz sorgen.

Der Proteinkomplex CRP und das Fibrinogen ist ein Entzündungsparameter - Entzündungsmaker - der bei Blutuntersuchungen analysiert werden kann, den Nüsse verringern können.

Nüsse liefern alle Voraussetzungen für die Herzgesundheit mit ihren Ballaststoffen, Proteinen, B-Vitamine, Vitamin E sowie Magnesium und Natrium.

Nüsse sollten Sie mindestens fünfmal in der Woche bis täglich für Ihre Gesundheit konsumieren.


Äpfel und Apfelsaft

Äpfel sind sehr gesund, schon allein wegen der vielen Antioxidantien. Sie stimulieren die Leber das schlechte LDL-Cholesterin aus dem Blut zu entfernen, zum anderen verzögern die Antioxidantien der Äpfel und des Apfelsaftes die Oxidation des LDL-Cholesterin um etwa 20 Prozent. Damit entstehen weniger Ablagerungen, die sich an den Wänden der Arterien festsetzen können.

Essen Sie täglich 2 Äpfel oder trinken Sie 250 ml reinen Apfelsaft. Die Apfelsorte Red Delicious besitzt die meisten Antioxidantien. Unter der Schale befinden sich fünfmal mehr Antioxidantien als im Fruchtfleisch - deshalb den Apfel mit der Schale essen.


Rote Grapefruit

Wenn Sie einen Monat rote Grapefruit konsumieren, senken Sie die Cholesterin- und die Triglyzeridwerte. Es sinken der Gesamtcholesterin um 15 Prozent, das LDL-Cholesterin um mehr als 20 Prozent und der Triglyzeridwert um mehr als 17 Prozent.

Zwischen Grapefruits und Medikamenten kann es zu Wechselwirkungen kommen, weshalb Sie vor deren Einnahme Ihren Arzt konsultieren sollten.

Gut sind täglich eine Grapefruit oder 125 ml reinen Grapefruitsaft.


Tomatensauce

In Verbindung mit Tomatensauce sind Spaghetti gesund. Tomaten enthalten Lykopin, Antioxidantien aus der Gruppe der Carotinoide. Dieser Wirkstoff verhindert die Oxidation des LDL-Cholesterins und schützt somit vor Herzerkrankungen.

Fettgewerbezellen, die Lykopin enthalten, sind etwa zu 50 Prozent vor Herzinfarkt geschützt.

Essen Sie zweimal in der Woche Tomatensauce, denn durch das Kochen wird das Lykopin erst freigesetzt. Rohe Tomaten haben weniger dieser Substanz.


Knoblauch

Knoblauchzehen enthalten eine Antioxidans, die nicht nur das spezielle Aroma besitzt, sondern auch das Cholesterin senkt und die Ablagerungen in den Arterien verlangsamt. Täglich gegessen mit anderen herzgesunden Lebensmitteln senkt er das Risiko einer Herzerkrankung um 75 Prozent.

Wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen oder an Gerinnungsstörungen leiden oder schwager sind, müssen Sie vor der Einnahme einen Arzt konsultieren.

Damit der Knoblauch beim Kochen nicht seine gesunde Wirkung verliert, sollten Sie die Zehen zerdrücken und 10 Minuten stehen lassen.

Auch Knoblauchpräparate helfen den Cholsterinspiegel und das schlechte LDL-Cholesterin zu senken.


Cranberrysaft

Cranberrysaft bietet die meisten Antioxidantien gegenüber anderen Produkten. Täglich mit Mineralwasser verdünnt getrunken, um dem Bittergeschmack zu senken, erhöht er die Werte des guten HDL-Cholesterins und reduziert das Herzinfarktrisiko.


Tee

Antioxidantien als Krankheitsbekämpfer sind auch im Tee enthalten. Grüner Tee senkt den Cholesterinspiegel und schützt vor Gefäßverkalkung. Vor allem Grüner Tee, aber auch Schwarzer Tee sind reich an Flavonoiden, Antioxidantien, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können. Denn sie verbessern die Elastizität der Blutgefäße, verhindern Blutgerinnsel und verlangsamen den Abbau des schlechten LDL-Cholesterins.

Trinken Sie ¼ bis ½ Liter Tee am Tag reduzieren sich die Ablagerungen in den Blutgefäßen bis zu 45 Prozent. Steigern Sie Ihren Teekonsum auf einen ¾ Liter verringert sich das Herzinfarktrisiko um ca. 40 Prozent und an einem Herzinfarkt zu sterben sogar um 70 Prozent.

Es ist sinnvoll täglich zwischen ½ bis 1¼ Liter grünen oder schwarzen Tee zu konsumieren.


Rotwein und andere alkoholische Getränke

Rotwein hilft bei der Herzgesundheit. Er und andere alkoholische Getränke in Maßen während einer Mahlzeit getrunken, verringern das schlechte LDL-Cholesterin und erhöhen das gute HDL-Cholesterin. Auch das Entzündungsparameter CRP und Fibrinogen reduziert sich.

Bei älteren Menschen, die in Maßen alkoholische Getränke konsumierten, liegt der Wert an einem Herzleiden zu erkranken ca. 30 Prozent niedriger. Auch einen Herzinfarkt zu bekommen, wird etwa 30 Prozent gesenkt.

In Rotwein sind Flavonoide und Resveratrols enthalten. Erstere Substanz helfen bei der Verhinderung von Blutgerinnseln, zweite Inhaltsstoffe senken den Cholesterin.

Männer sollten nicht mehr als zwei Gläser und Frauen ein Glas Rotwein konsumieren, um die positiven Wirkungen des Weins genießen zu können.


Mit pflanzlichen Sterole und Stanole angereichterte Margarinesorten

Die cholesterinähnlichen Sterole und Stanole hemmen die Aufnahme des Cholesterins aus der Nahrung. Sie kommen in Gemüse, Körnern und Nüssen vor und werden einigen Margarinesorten zugefügt. Wenn Sie diese Sorten gegen Ihre verwendeten austauschen, können Sie den schlechten LDL-Cholesterin senken.


Verwenden Sie KEIN fettes Fleisch oder solche Fleischprodukte, ebenso KEINE Lebensmittel mit Transfetten

Der Cholesterinspiegel wird durch gesättigte Fettsäuren, die in Nahrungsmitteln wie Butter, Käse und Fleisch vorkommen, erhöht. Auch Transfette - die auf den Produktpackungen als gehärtete Fette deklariert werden, und in Margarine und in vielen Fertigprodukten vorkommen, schaden uns und erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Eine nur 5%ige Erhöhung von gesättigten Fettsäuren in der Ernährung erhöht das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um 17 Prozent.


Zucker und bearbeitete Lebensmittel

Zucker- und stärkehaltige Lebensmittel haben gemeinsam ein hohen Glykämischen Index und werden deshalb vom Körper schnell abgebaut. Eine Folgeerscheinung ist der schnelle Anstieg des Blutzucker- und Insulinspiegels. Wenn Sie sich ständig dieser Gefahr aussetzen, bekommen Sie Übergewicht und werden insulinresistent. Beides birgt das Risiko an Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken.