Apfelessig - ein Wundermittel - ein Gesundheitselixier - zur Erhaltung oder Wiedererlangung der Gesundheit: Apfelessig & Honig - Grundrezept: Man gebe in ein Glas lauwarmes Wasser 1 EL Apfelessig + 1 bis 2 TL Honig verrühren & trinken

Apfelessig ist heute wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung in aller Munde. Hier erfahren Sie wie gesund Apfelessig wirklich ist.

Wie entsteht Apfelessig
Apfelessig wird aus Äpfeln hergestellt und zwar aus kleinen aromatisch vollreifen sogenannten Mostäpfeln, um bestmögliche Qualität zu erzielen. Aus den Äpfeln wird Apfelsaft hergestellt, aus dem durch Gärung - der oft zur Verstärkung des Gärprozesses Hefe beigemischt wird - Apfelmost entsteht. Desto mehr diese Äpfeln Zucker enthalten, um so leichter ist es, Alkohol zu gewinnen.

Diesem Most werden Essigbakterien zugesetzt und wiederum durch Gärung - der sogenannten Fermentation - erhalten wir als Endprodukt eine wäßrige Lösung aus Essigsäure - den Apfelessig.

Was ist Fermentation oder Fermentierung?
Als Fermentation bezeichnet man in der Biologie und Biotechnologie die mikrobielle oder enzymatische Umwandlung organischer Stoffe in Säure, Gase oder Alkohol.

Bei der Gewinnung von Apfelessig werden Bakterien eingesetzt, die den Alkohol aufnehmen und unter Beteiligung von Enzymen entsteht eine Verbindung mit Sauerstoff, woraus Essigsäure und Wasser entsteht. Nach Vollendung der Fermentation hat sich der Alkohol fast vollständig verflüchtigt. Nur etwa 0,2 Prozent Alkohol sind noch vorhanden.

Warum ist Apfelessig so gesund?

Die positiven Inhaltsstoffe in Äpfeln finden wir auch beinahe im Apfelessig wieder. Kleine Unterschiede sind deshalb vorhanden, weil nicht alle Äpfel gleich sind und von Sorte zu Sorte einwenig variieren können.

Apfelessig besteht aus über 90 Inhaltsstoffen. Darunter befinden sich Aldehyde, Ketone, Alkoholarten, Essigester, Essig-, Karbol-, Milch-, Propion und Zitronensäuren. Zudem gibt es noch eine Reihe von Enzymen, Aminosäuren und wertvolle Ballaststoffe wie beispielsweise Pottasche und Apfelpektin.

Zu den Inhaltsstoffe gehören auch wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine:

Mineralstoffe
Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphat, Chlorid, Schwefel und Sulfat

Spurenelemente
Eisen, Fluorid, Kupfer, Mangan, Silizium, Zink und Bor

Vitamine
Vitamine B1, B2 und B6, Folsäure, Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin (Provitamin A)

Eins der wichtigsten Mineralstoffe im Apfelessig ist Kalium. Pflanzen, die zu wenig Kalium erhalten, gehen ein. Menschen, die unter Kaliummangel leiden - dem Gegenspieler von Natrium - haben Probleme mit dem Wasserhaushalt der Körperzellen.

Rund um unsere Zellen befindet sich eine wäßrige Flüssigkeit - die auch als extrazelluläre Flüssigkeit bezeichnet wird - in der Nährstoffe und Sauerstoff zu den Zellen transportiert und Abfallstoffe und Gifte abtransportiert werden. Dieser Transfer funktioniert nur, wenn die Zellen ausreichend mit Kalium versorgt werden. Damit hat Kalium wesentlichen Anteil an der Entgiftung unseres Körpers. Bei Kaliummangel saugen sich die Zellen so mit Wasser voll, das sie platzen und absterben und ein Gewebeschaden die Folge ist.

Zu erkennen sind diese Folgen an einer schlafferen, faltigen Haut, spannungslosen Muskulatur, was wiederum eine negative Auswirkung auf die Herzmuskulatur und die Blutgefäße sowie auf die Gehirn- und Nervenaktivitäten hat. Die Folgeerscheinungen durch Kaliummangel sind Appetitlosigkeit, geistige und körperliche Erschöpfungszustände und Müdigkeit, Herzstörungen und zahlreiche andere Beschwerden.

Apfelessig ist ein Kaliumspender und wenn Sie regelmäßig - also täglich - dieses Wundermittel einnehmen, werden genannte Beschwerden gelindert. Kaliumreich sind auch Bohnen, Erbsen und Linsen sowie Datteln, Avocados, Meeresalgen und Rosinen.

Kalium entwässert den Körper, spült zu viel Kochsalz aus dem Organismus und trägt so auch zur Normalisierung des Blutdrucks bei.

Kalkablagerungen in unseren Blutgefäßen entstehen bei hoher Eiweißkost bei der sogenannte Homozysteinmoleküe ins Blut gelangen und bei ihrer Bewegung Miniwunden/Mikroverletzungen an den Gefäßinnenwänden verursachen. An diesen Stellen können Blutgerinnungsstoffe Verdickungen entstehen lassen an denen Cholesterin und Kalzium andocken können. Wenn sie mit der Zeit immer größer werden, können sie den Blutfluss blockieren. Im schlimmsten Fall endet diese Blockade mit dem Tod des Menschen.

Das im Apfelessig enthaltene Kalium und die natürliche Säure können diese Ablagerungen in den Blutgefäßen wieder auflösen.

Äpfel enthalten wie Apfelessig den Ballaststoff Pektin, ein unverdaulicher Nahrungsbestandteil, der die Verdauung fördert. Der Ballaststoff ist auch in der Lage das schädliche LDL-Cholesterin zu senken. Ein weiterer Effekt des Pektin ist, dass er die aus Cholesterin aufgebaute Gallensäure bindet. Unser Körper benötigt aber zur Verdauung die Gallensäure und muss sich jetzt aus dem Blut das Cholesterin holen und es in Gallensäure umwandelt. Positiver Effekt ist weniger Cholesterin im Blut, das sich an die Gefäßinnenwände ablagern kann.

Mit der Einnahme von Apfelessig und dem enthaltenen Pektin steigert sich die Konzentrationsfähigkeit, wird das Gedächtnis und die Vitalität gestärkt, die Durchblutung verbessert, das Wärmegefühl im ganzen Körper gekräftigt und das gute HDL-Cholesterin erhöht.

Das Risiko an Kreislaufproblemen und unter vorzeitiger Adernverkalkung zu erkranken, wird gesenkt, ebenso das schlechte LDL-Cholesterin nimmt bis zu 30 Prozent ab.

Sie haben bestimmt schon einmal von freien Radikalen gehört. Dabei handelt es sich um aggressive Substanzen, die unsere Zellen angreifen. Wir nehmen diese Stoffe über die Nahrung und durch Umweltgifte auf. Dabei handelt es sich, wenn man es chemisch-physikalisch sieht, um ungesättigte Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Die freien Radikale entreißen dieses fehlende Molekül unseren Zellen und wandeln es in ein freies Radikal um. So werden unsere Zellen geschädigt und nach und nach pflanzen sich die Schäden fort. Über einen längeren Zeitraum gesehen, kommt es zum vorzeitigen Altern, durch Störungen wird das Immunsystem geschwächt, Herzkrankheiten können sich bilden und das Schlimmste was passieren kann, Krebs kann entstehen.

Den freien Radikalen kann man aber mit Antioxidantien den Kampf ansagen. Eins der wirkungsvollsten Antioxidantien ist das Beta-Karotin, das auch im Apfelessig enthalten ist. Das Beta-Karotin beugt Schäden vor, die durch freie Radikale entstehen können. Die Leber baut das Beta-Karotin zum Vitamin A um, weshalb es auch Provitamin A genannt wird.

Ein weiterer wichtiger Baustein unseres Körpers ist Kalzium, das für die Knochen- und Zahnbildung verantwortlich ist. Es ist das Mineral in unserem Körper, das am meisten vorkommt und etwa ⅕ des Skelettgewichts ausmacht. Wichtigste Funktionen des Kalziums sind die Funktionstüchtigkeit der Muskulatur und Nerven sicher zustellen und die Herztätigkeit und Blutgerinnung aufrechtzuerhalten. Unserer Körper hat Probleme aus Kakao, Rhabarber und Spinat das Kalzium zu lösen, weshalb es eine zweite Bezugsquelle gibt - Milch und Milchprodukte. Wegen Laktose haben vor allem ältere Menschen Probleme die Kalziummenge aufzunehmen, die eigentlich unser Körper benötigt. Das sind etwa 800 mg am Tag. Eine Kalziumunterversorgung zwingt den Körper aus den Knochen das Kalzium zu lösen, was aber unsere Knochen porös und brüchiger macht. Entweder braucht man dann ein Nahrungsergänzungsmittel oder Sie greifen zu Apfelessig. Er enthält Zitronensäure, die Kalzium leicht verdaulich macht und wenn Sie ihn Nahrungsmittel beimischen, erhöht er die Resorptionsfähigkeit von Kalzium.

Apfelessig entzieht Knochen das Kalzium, was einen besonderen Effekt in einer Brühe mit Suppenknochen auslöst. Geben Sie in einen halben Liter Brühe zwei Eßlöffel Apfelessig wird der Kalziumgehalt wesentlich erhöht.

Essig kurbelt die Verdauung und den Stoffelwechsel an. Die über die Nahrung aufgenommenen Fettsäuren werden besser verwertet und die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten wie aus Zucker und Stärke wird auch erleichtert.

Schon im Mund beginnt die Verdauung. Der Speichel hat die Funktion die Nahrung zu verflüssigen und durch das im Speichel enthaltene Amylasen - Enzyme - die im Mund beginnen, Stärke in Bausteine des Einfachzuckers zu zerlegen. Der wichtigste Einfachzucker ist Traubenzucker (Glukose), der Energie liefert, um unsere Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Wer Essig der Nahrung zuführt und sein Essen lange kaut, hilft dem Körper bei der Verwertung von stärkehaltigen Lebensmitteln, wie sie in Brot, Mais, Reis, Kartoffeln oder Mehl vorkommen.

Zu viel Salz bindet Wasser im Organismus, behindert damit die Entgiftungsarbeit des Körpers und kann Bluthochdruck auslösen. Salz muss dem Körper zusammen mit anderen Mineralien und in ausgewogener Form zugeführt werden.

Im Apfelessig sind eine natürliche Mischung von Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen vorhanden und das auf diese Weise verabreichtes Kochsalz wesentlich verträglicher.


Apfelessig und Honig als Heilmittel

Apfelessig und Honig ergänzen sich perfekt. Der Honig mildert den säuerlichen Geschmack des Apfelessigs. Honig ist reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sowie Enzymen und antibakteriellen Substanzen.

Apfelessig hilft bei Verdauungsstörungen, Erschöpfungszuständen, Erkältungen und Husten. Ferner gibt noch weitere Anwendungen innerlich wie auch äußerlich am Körper.

Honig als echtes Gesundheitselixier

Früher wurde dem Honig nur wenig Beachtung geschenkt. Bienennektar war ins besonderes - er war nur sehr s&uumL;6szlig;. Heute weiß man, dass Honig nicht nur Nahrungsmittel ist, sondern auch zu Heilzwecken angewendet werden kann. So hilft er bei Erkrankungen der Atemwege, bei Heuschnupfen, bei Stirnhöhlenkatarrh und Muskelkrämpfen sowie als Schlaf- und Hustenmittel.

Honig besitzt alle Inhaltsstoffe, die im Blütennektar vorhanden sind. So findet man im Honig das Vitamin C, mehrere Vitamine der B-Gruppe sowie Ameisen-, Apfel-, Essig- und Zironensäure. Zudem sind zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Magnesium, Mangan und Phosphor anzutreffen. Das Gesundheitselixier bietet noch einen ganz besonderen Wirkstoff - das Inhibine, ein Inhaltsstoff, der Bakterien wirkungslos macht. Das im Honig vorhandene Kalium ist keimtötend, entwässernd und besitzt die Fähigkeit Bakterien auszutrocknen. Honig kann keine starken Medikamente ersetzen, aber den Organismus vor gefährlichen Krankheitserregern schützen.

Grundstoff des Honigs ist der Blütennektar, der aus Zucker und Stärke (Mehrfachzucker) besteht. Beide Bestandteile sind für uns Menschen wichtigster Energielieferant. Normaler Zucker (Saccharose) muss von unserem Verdauungsenzym erst in Einfachzucker (Fruktose und Glukose) aufgespalten werden. Diese Aufspaltung übernehmen die Bienen, indem sie den im gesammelten Blütennektar enthaltenen Zucker in ihrem Honigmagen mit speziellen Enzymen in Fruchtzucker (Fruktose) und Traubenzucker (Glukose) umwandeln. Damit nehmen uns die Bienen unsere Verdauungstätigkeit ab und die im Honig vorhandene Energie kann von unserem Körper sofort aufgenommen werden.

TIPP: Ein Eßlöffel Honig erfrischt uns in wenigen Minuten.

Wenn Zucker verwendet werden soll, sind Vitamine und weitere Stoffe erforderlich, die der Honig gleich selbst bereitstellt. Haushaltszucker ist hingegen ein sogenannter leerer Kohlenhydrat, der die nötigen Vitamine anderen Speisen oder den körpereigenen Vitaminhaushalt entzieht.

Honig findet auch Anwendung bei Verstopfung - 2 EL Honig auf ein Glas abgekochtes Wasser wird empfohlen - Durchfall, Magen- und Darmkatarrh sowie bei Konzentrationsstörungen.

Apfelessig ist ein wirksames Hausmittel der Volksmedizin, dass den Organismus vor Krankheitskeimen bewahrt. Zusätzlich hilft eine ausgewogene Ernährung und eine aktive Lebensweise bei der Gesunderhaltung unseres Körpers, der so Krankheiten besser abwehren kann.

Meist wird Apfelessig als Getränk verwendet. Um wirksame Erfolge zu erzielen, wird empfohlen ihn vier bis sechs Wochen anzuwenden. Für die Anwendung gibt es ein Grundrezept:

Man nehme ein Glas lauwarmes Wasser, in das ein Eßlöffel Apfelessig und ein bis zwei Teelöffel Honig gegeben werden. Das ganze wird gut umberührt und schluckweise getrunken.

Dieses Getränk soll auf nüchternen Magen getrunken werden. Wer das nicht vertragen sollte, kann den Cocktail auch nach dem Frühstück einnehmen. Wenn Sie möchten, können Sie auch statt des Honigs Gemüse-, Apfel- oder Tomatensaft beimischen. - Ganz nach Ihren Geschmack.

Die Anwendung von Apfelessig

Apfelessig mit Honig (ohne Erklärung genau nach Rezept)

Atembeschwerden, Blähungen, Entschlackung, Erschöpfung (Grundrezept), Gedächtnisschwäche, Hämorrhoiden (Stellen mit unverdünnten Apfelessig abtupfen + Grundrezept trinken), Halsschmerzen (¼ Tasse Wasser + ¼ Tasse Apfelessig + 2 TL Honig + ½ TL Cheyennepfeffer, alle 2 bis 3 Std. 1 TL), Heuschnupfen, Husten (½ Tasse Honig + 3 bis 4 TL Apfelessig, 6x täglich über den Tag verteilt), Müde Augen, Rheumatische Erkrankungen, Gicht, Schwindelgefühle (Grundrezeptkur 4 bis 6 Wochen), Sodbrennen (Speisen mit Apfelessig würzen), vorzeitiges Alterserscheinungen (Grundrezept, aber 2 TL Apfelessig + 2 TL Honig morgens), Wetterfühligkeit.

Apfelessig ohne Honig

Aufstoßen, Blasenschwäche, erhöhte Blutfettwerte (2 TL Apfelessig auf 1 Glas Wasser, täglich über längeren Zeitraum - Grundrezept), Sonnenbrand (Stellen mit verdünnten Apfelessig einreiben), Zahnerkrankungen und Zahnfleisch (Apfelessig regelmäßig zu den Mahlzeiten - 1 TL Apfelessig in 1 Glas Wasser, morgens + abends mit dieser Lösung Zähneputzen).

Apfelessig mit anderen Wirkstoffen

Blaue Flecke (Sie erhitzen eine ¼ Tasse Apfelessig + ½ TL Salz tränken + Mull in diesem Elixier, legen Sie es auf das Fleck, ist die Auflage trocken, wiederhoen Sie diesen Vorgangen).

Apfelessig schützt den Darm vor Infektionen, sorgt für eine gute Darmflora, regt Peristaltik (die Muskelaktivität des Darms) an, vernichtet Fäulnisbakterien und unterstützt die Entgiftungsarbeit der Leber.